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Bierstile in der Region Ostschweiz & Appenzell

Helles Lager, naturtrüb

Bierstile

Was für ein Bier ist Appenzeller Bier? In erster Linie ein helles Lagerbier, ein Bier also, das untergärig vergoren wird und kühl reift. In der Schweiz sagt man dazu einfach Lager oder Spezial, in Deutschland würde man Helles sagen. Ein Helles ist goldgelb, süffig und nur leicht gehopft, mit malzigem Duft und mildem Abgang.

Der Unterschied zum Pils liegt im Hopfen. Ein Pils ist deutlich herber, trockener und hat oft über 30 Bittereinheiten (IBU, das Maß für Bittere). Ein Helles liegt meist darunter und wirkt dadurch runder. Von einem Märzen unterscheidet es sich in der Farbe und im Alkohol: Märzen ist dunkler und etwas kräftiger.

Eine Besonderheit der Region sind naturtrübe Biere. Das Quöllfrisch von Locher ist so ein Fall, es ist nicht filtriert und deshalb leicht verschleiert. Dazu gehören auch Biere mit Bezeichnungen wie Kellerbier, die im Fass oder Tank unfiltriert reifen. Genaue Zahlen für Stammwürze und Alkohol bleiben je Marke verschieden und stehen auf dem Etikett.

Daneben gibt es Weizenbier, Dunkles und Saisonbiere, die die Brauereien unter wechselnden Namen auflegen. Locher führt nach eigenen Angaben über 40 verschiedene Sorten. Das zeigt, wie stark sich kleine Brauereien in der Schweiz heute breit aufstellen, um neben dem Lager auch andere Geschmäcker zu bedienen. Für Einsteiger bleibt das helle Lager der verlässliche Anfang, weil es leicht zugänglich ist und wenig Vorwissen verlangt. Wer danach Neues sucht, findet in Appenzell und St. Gallen genug Auswahl.

Der SteckbriefWerte ablesen

Hellesuntergärig

Stammwürze
11–11,9 °P
Alkohol
4,7–5,4 % vol
Bittere
16–22 IBU
Farbe
6–10 EBC

Goldgelb, weiches Malz, wenig Hopfen, mild und süffig im Abgang.

Dazu im Lexikon

Pils und Helles unterscheidenLager und Ale im Vergleich
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft