
Porter, Dunkles, Weizen
Bierstile
Was ist Pardubický porter? Es ist ein untergäriges, fast schwarzes Bier mit 19 Grad Stammwürze, das seit 1890 in Pardubice gebraut wird. Es gehört zum Stil Baltic Porter, einem starken, dunklen Bier aus dem Ostseeraum, und schmeckt nach Karamell, Kaffee und trockenen Früchten.
Wie unterscheidet sich Porter von Stout? Ein englischer Porter ist obergärig und schlanker, Stout war ursprünglich ein besonders kräftiger Porter. Der Baltic Porter wird dagegen mit untergäriger Hefe gebraut, ist stärker und wirkt dadurch glatter und runder.
Das Krakonoš aus Trutnov steht für das tschechische Dunkle. Es ist leichter als der Porter, mit bis zu etwa 5,8 Prozent Alkohol, und schmeckt eher nach Brotkruste als nach Kaffee. Die Brauerei stellt helle und dunkle Biere her.
Das Primátor Weizenbier ist ein helles Weißbier. Nach Angaben der Brauerei hat es 4,8 Prozent Alkohol und 12 Grad Stammwürze, im Jahr 2013 wurde es bei den World Beer Awards ausgezeichnet. Es ist trüb, riecht nach Banane und Nelke und ist deutlich schwächer gehopft als die Lagerbiere der Gegend.
Der Unterschied zwischen Porter und Dunklem liegt vor allem in der Stärke und in der Süße. Das Dunkle trinkt sich leicht zum Essen, der Porter ist ein Bier für kleine Gläser, das eher als Dessert oder zum Käse passt.
Wer die drei Stile nebeneinander probiert, merkt schnell, dass nicht die Farbe über den Charakter entscheidet. Hell und trüb ist das Weißbier, dunkel und schwer der Porter, dunkel und leicht das Lager aus Trutnov. Jeder Stil hat seinen eigenen Platz am Tisch.
Baltic Porteruntergärig
- Stammwürze
- 14,7–21,6 °P
- Alkohol
- 6,5–9,5 % vol
- Bittere
- 20–40 IBU
- Farbe
- 33–59 EBC
Fast schwarz, Karamell und Kaffee, dichter Schaum, süßlich, kaum Hopfenaroma.