
Dunkel, süß, rund
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Wie schmeckt tschechischer Porter? Süßlich und dunkel, mit Noten von Karamell, Schokolade und gerösteter Brotkruste. Die Brauerei beschreibt den Pardubický porter als fast schwarz, mit dichtem Schaum und einem zarten, süßen Malzgeschmack. Die Bittere bleibt im Hintergrund.
Als Beispiele für die Region dienen der Pardubický porter von Pernštejn, das Primátor Weizenbier aus Náchod, ein dunkles Bier der Brauerei Krakonoš aus Trutnov und ein Bier von Bernard aus Humpolec. Zusammen decken sie den Bogen von süß und dunkel bis hell und fruchtig ab.
Welches Glas passt? Für den Porter ein kleineres, bauchiges Glas, das den Duft bündelt, denn mit rund 8 Prozent Alkohol ist er ein stärkeres Bier. Das Weizenbier gehört in das hohe, schlanke Weißbierglas, das den Schaum trägt, das Dunkle in den klassischen Halbliterkrug oder das Halbliterglas.
Die Temperatur macht viel aus. Dunkle Biere schmecken bei etwa 10 bis 12 Grad am besten, bei zu viel Kälte verschwinden Karamell und Röstaromen. Das Weißbier verträgt es kühler, etwa bei 6 bis 8 Grad.
Beim Einschenken des Weizenbiers hilft ein Trick: Das Glas leicht schräg halten, das Bier langsam einlaufen lassen und den Rest der Flasche kurz schwenken, damit die Hefe ins Glas kommt. Der Porter wird dagegen ruhig eingegossen, damit sich der dichte Schaum langsam bildet.
Beim ersten Schluck lohnt es sich, zuerst am Bier zu riechen und dann in kleinen Schlucken zu trinken. Beim Porter fallen zuerst Karamell und Kaffee auf, danach die Süße, zuletzt ein leicht trockener Nachklang. Das Weißbier zeigt zuerst Banane, dann die Frische der Kohlensäure.