
Pale Ale, IPA
Bierstile
Was ist der Unterschied zwischen American Pale Ale und IPA? Beide sind obergärig und hopfenbetont, doch das IPA ist stärker und bitterer. Das Pale Ale hat nach der Stilnorm 4,5 bis 6,2 Prozent Alkohol, das IPA 5,5 bis 7,5 Prozent. Es will den Hopfen am deutlichsten zeigen.
Das American Pale Ale ist ein amerikanischer Zweig des englischen Pale Ale. Es ist bernsteinfarben bis goldgelb und riecht nach Zitrus und Kiefer, mit einem Hauch Karamell darunter. In Asheville ist es der Einstieg: Bei Sierra Nevada, Highland und den meisten Taprooms steht ein Pale Ale auf der Karte.
Das American IPA, auch West Coast IPA genannt, steigert das Rezept. Mehr Malz, mehr Hopfen, mehr Bittere. Der Stil gilt als hell bis goldfarben, mit klarem Körper und trockenem Abgang, und er hat den Ruf amerikanischer Craft-Biere weltweit geprägt. Die trübe Variante, das Hazy IPA, kommt aus Neuengland und hat weniger Bittere, aber mehr Frucht.
Das englische Vorbild, das English IPA, nimmt Hopfen wie East Kent Goldings und schmeckt erdig und kräutrig. Die amerikanischen Hopfensorten dagegen bringen Zitrus, Kiefer und tropische Früchte, und genau das macht die Bierstile aus den USA so leicht erkennbar.
Daneben gibt es die Klassiker aus der Gründerzeit der Szene. Highlands Gaelic Ale ist ein Ale in schottischer Art, malzig und weich. Und aus den Fässern des Funkatoriums kommen Sauerbiere, die mit Pale Ale nichts zu tun haben.
American Pale Aleobergärig
- Stammwürze
- 11,2–14,7 °P
- Alkohol
- 4,5–6,2 % vol
- Bittere
- 30–50 IBU
- Farbe
- 10–20 EBC
Goldgelb bis Bernstein, Zitrus und Kiefer, mittlere Bittere, trockener Abgang.