Verkosten in der Region Riga

Klar und weich

Verkosten

Wer Stolichnaya zum ersten Mal bewusst verkostet, erwartet oft nur scharfen Alkohol. Er wird überrascht: Die Mischung aus Weizen und Roggen ergibt ein weiches, leicht süßliches Destillat. Im Abgang bleibt eine feine Würze, die an frisches Brot erinnert. Ein erster Eindruck täuscht bei diesem Wodka besonders leicht.

Die Marke wird seit 1948 in Riga nach der ursprünglichen sowjetischen Rezeptur gebrannt. Heute geht sie in dutzende Länder, ein Wodka mit sowjetischer Geschichte, aber lettischer Adresse. Aus demselben Rechtsstreit, der um Stolichnaya geführt wird, stammt auch Moskovskaya. Die zweite alte Sowjetmarke kommt über denselben Konzern aus Riga in den Handel.

Zum Probieren reicht ein kleines, schmales Glas. Es sollte gekühlt sein, aber nicht eisig aus dem Tiefkühlfach, sonst betäubt die Kälte die Zunge und man schmeckt am Ende nur noch die Kälte selbst. Erst riechen, dann einen kleinen Schluck im Mund verteilen, bevor man schluckt. So zeigt sich, ob ein Wodka weich oder scharf ins Finish geht. Wer die Nase zu nah ans Glas hält, riecht vor allem den reinen Alkohol und übergeht die feineren Töne darunter.

Latvijas Balzams, der größte Getränkehersteller im Baltikum, verkauft daneben eigene Wodka-Linien. Man findet sie vor allem in Lettland selbst und in den Nachbarländern. Sie zeigen denselben Grundcharakter wie Stolichnaya: klar, kühl serviert, ohne aufdringliche Schärfe. Wer beide nebeneinander probiert, schmeckt trotzdem einen feinen Unterschied im Abgang.

Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft

Dürfen wir messen, wie Gustofolio benutzt wird? Dafür würden wir Google Analytics laden und ein Cookie auf deinem Gerät speichern. Das hilft uns zu sehen, welche Bereiche gebraucht werden — mehr nicht. Inhalte deiner Sammlung werden dabei nicht übertragen.

Ohne deine Zustimmung passiert nichts davon, und Gustofolio funktioniert vollständig weiter. Du kannst deine Entscheidung jederzeit ändern. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.