
Kleine Gläser
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Wie schmeckt ein Eisbock? Dunkel und dicht, zuerst süß, dann kommen Rosinen, Pflaumen und etwas Karamell, am Ende bleibt Wärme. Er trinkt sich eher wie ein Likörwein als wie ein Bier und ist für langsame Schlucke gedacht, schon wegen seiner 9 bis 14 Prozent Alkohol nach BJCP.
Als Beispiele dienen Biere, die zur Region gehören. Der Kulmbacher Eisbock gehört zu den Saisonbieren der Kulmbacher Brauerei. Das EKU 28 führt die Brauerei als Starkbier, das Mönchshof-Sortiment als Bockbier und Schwarzbier. Bei Maisel's steht die Weisse im Mittelpunkt, deren Zahlen auf dem Etikett stehen. Wer wissen will, wie stark ein Bier wirklich ist, liest dort nach.
Beim Glas gilt: Der Eisbock kommt in ein kleines, bauchiges Glas mit engerer Öffnung, ähnlich einer Tulpe, damit sich die Aromen sammeln. Das Weißbier verlangt das hohe, schlanke Weißbierglas, das oben weiter wird und den voluminösen Schaum aufnimmt.
Zur Temperatur gilt als Faustregel: Weißbier etwa kühl, bei 6 bis 8 Grad. Ein Eisbock darf deutlich wärmer sein, etwa 10 bis 12 Grad, sonst bleibt sein Aroma verschlossen. Das sind übliche Empfehlungen und keine Vorschriften.
Das Weißbier schenkt man schräg ein, in einem Zug, und lässt den Rest in der Flasche. Dann schwenkt man ihn kurz, damit die Hefe vom Boden aufsteigt, und gießt ihn zum Schluss auf den Schaum. So bleibt das Glas nicht halb leer und der Schaum nicht zu dünn.