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Bierstile in der Region Leipzig

Gose und Verwandte

Bierstile

Was ist Gose? Die Leipziger Gose ist ein obergäriges, gemischt vergorenes Weizenbier mit Milchsäure, Salz und Koriander. Sie schmeckt säuerlich, leicht salzig und frisch, und der Alkohol bleibt mit 4,2 bis 4,8 Prozent moderat. Die Farbe reicht von Strohgelb bis Gold, oft mit leichter Trübung. Wer sie in Leipzig bestellt, bekommt sie in der Gosenschenke Ohne Bedenken ebenso wie in jeder Gosebrauerei der Stadt.

Worin unterscheidet sich Gose von der Berliner Weisse? Beide sind sauer, beide haben viel Weizen, beide sind niedrig im Alkohol. Die Gose bringt zusätzlich Salz und Koriander mit und ist damit würziger, die Berliner Weisse mit ihren 2,8 bis 3,8 Prozent Alkohol trinkt sich schlanker und reiner sauer, oft mit Sirup.

Und im Vergleich zum Hefeweizen? Das bayerische Weizenbier gärt nur mit Hefe und bekommt seine Bananen- und Nelkennoten daraus. Die Gose hat diese Hefearomen nicht im Vordergrund, sondern Zitrone, Salz und etwas Brot.

Gose ist kein Wettbewerbs-Exot, sie hat einen eigenen Platz im Regelwerk der Bierrichter. Die Spannen im Steckbrief stammen aus dem BJCP-Leitfaden, einem amerikanischen Katalog für Wettbewerbe, und sind Korridore, keine Rezeptpflicht. Einzelne Biere liegen oft darüber oder darunter, besonders bei Fruchtvarianten.

Moderne Brauer bauen die Gose gern um, mit Himbeere, Maracuja oder Gurke. Das hat mit der alten Leipziger Gose wenig zu tun. Wer den Ursprung schmecken will, nimmt die klassische Version, bei der die Säure, das Salz und der Koriander eine ruhige Linie bilden.

Der SteckbriefWerte ablesen

Gosegemischte Gärung

Stammwürze
9–13,8 °P
Alkohol
4,2–4,8 % vol
Bittere
5–12 IBU
Farbe
6–8 EBC

Hell, leicht trüb, säuerlich, mit Salz und Koriander.

Dazu im Lexikon

Sauerbier und seine WegeWeizenbier im Überblick
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft