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Verkosten in der Region Wellington

Pint im Taproom

Verkosten

Wie schmeckt Craft Beer aus Wellington? Meist fruchtig und hopfenbetont: Zitrus und Steinobst in der Nase, eine feste, aber nicht stechende Bittere im Abgang, darunter ein heller Malzkörper.

Pernicious Weed der Garage Project ist ein gutes Beispiel für den Nelson-Hopfen. Nelson Sauvin und Rakau geben dem Bier Weintraube, Grapefruit und Pfirsich. Ein zweites Beispiel sind die Biere von Tuatara, einer Marke, die seit 2017 zu DB Breweries gehört und damit zu Heineken.

Wer mehrere Biere vergleichen will, kann die Bar Hashigo Zake an der Taranaki Street nutzen. Dort stehen seit 2009 unabhängige Biere im Mittelpunkt.

Üblich sind Pint und Tulpenglas. Das Pint, ein großes Glas mit geradem Rand, passt zu leichteren Bieren. Ein Tulpenglas mit leicht eingezogenem Rand hält Aroma beim Hazy IPA besser. IPA schmeckt am besten bei sechs bis acht Grad, zu kalt verschließt sich der Hopfen.

Beim Zapfen sollte das Glas schräg stehen, am Ende gerade, damit eine feste Schaumkrone entsteht. Sie hält die Aromen im Glas.

Beim Verkosten hilft eine feste Reihenfolge. Zuerst schaut man auf Farbe und Schaum, dann riecht man am Glas, dann trinkt man einen kleinen Schluck und achtet auf Frucht, Bittere und Körper. Zuletzt kommt der Abgang, also der Geschmack, der nach dem Schlucken bleibt. Beim IPA hält er oft lange an.

Mit Wasser und etwas Brot zwischen den Proben bleibt der Gaumen neutral. Wer mehrere Biere vergleicht, beginnt mit dem leichtesten und endet mit dem kräftigsten, damit starke Bittere den Rest nicht überdeckt. Das Glas sollte sauber und ohne Spülmittelreste sein, sonst fällt der Schaum zusammen.

Dazu im Lexikon

Bier richtig verkostenIPA und Pale Ale
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