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Bierstile in der Region Chicago

Stout, Ale, IPA

Bierstile

Das Bourbon County Stout erscheint traditionell zum Black Friday, dem Tag nach Thanksgiving, und gilt als eines der bekanntesten fassgereiften Biere der Welt. Es ist ein Imperial Stout: ein Stout, also ein starkes dunkles Bier, das noch kräftiger eingebraut wird. Nach der Stilnorm liegt ein Imperial Stout bei 8 bis 12 Prozent Alkohol, das Bourbon County Stout bewegt sich laut Brauerei in jedem Jahrgang etwas anders und teils darüber.

Wann es zum ersten Mal gebraut wurde, ist umstritten. Nach der gängigen Darstellung entstand es 1992 zum tausendsten Sud von Goose Island, nach Aussagen des damaligen Assistenzbrauers und weiterer Hinweise kam es erst 1995 auf den Markt. Als Braumeister, der das Bier mit den Whiskeyfässern bekannt machte, wird Greg Hall genannt, der Sohn des Goose-Island-Gründers.

Das American Pale Ale ist der Maßstab der Craft-Bewegung. Es ist hell bis kupferfarben, mit 4,5 bis 6,2 Prozent Alkohol mittelstark und deutlich gehopft. Das Daisy Cutter von Half Acre gehört dazu. Die American IPA ist die kräftigere Schwester: stärker, bitterer und aromatischer. Anti-Hero von Revolution Brewing ist nach Angaben der Brauerei die meistverkaufte unabhängige IPA in Illinois.

Der Unterschied zwischen beiden liegt im Maß. Pale Ale und IPA verwenden dieselben Zutaten, nur dass die IPA mehr Malz und deutlich mehr Hopfen bekommt. Wer eine IPA wählt, rechnet deshalb mit mehr Bittere und Alkohol als beim Pale Ale.

Stout und Porter sind enge Verwandte. Beide sind dunkel und riechen nach Röstmalz, das Stout ist traditionell die stärkere Variante. Anders als beim Pale Ale schmeckt man in einem Imperial Stout kaum den Hopfen, sondern Kakao, Kaffee, Vanille und das Holz des Fasses.

Der SteckbriefBierstil antippen

Imperial Stoutobergärig

Stammwürze
18,2–27 °P
Alkohol
8–12 % vol
Bittere
50–90 IBU
Farbe
59–79 EBC

Tiefschwarz, Kakao, Kaffee, Röstmalz, kräftig und sämig im Körper.

Dazu im Lexikon

IPA: Geschichte und GeschmackBier verkosten
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