
Ale, IPA, Weizen
Bierstile
Was ist ein American Pale Ale? Ein goldenes bis kupferfarbenes, obergäriges Bier, bei dem der Hopfen den Ton angibt: Zitrus, Kiefer, Blüten, dahinter etwas Brotkruste. Mit 4,5 bis 6,2 % vol hat es meist weniger Alkohol als ein IPA.
Worin unterscheidet sich ein IPA davon? Das American IPA, kurz für India Pale Ale, ist kräftiger, bitterer und stärker gehopft: 5,5 bis 7,5 % vol und 40 bis 70 IBU. Die Westküsten-Variante, West Coast IPA genannt, wird trocken und klar gebaut, Grapefruit und Harz stehen vorn. Das BridgePort IPA wurde in den späten 1990ern und frühen 2000ern zur national vertriebenen Marke, seit der Schließung 2019 gibt es die Brauerei nicht mehr.
Was ist ein American Hefeweizen? Widmer nannte so ab 1986 eine ungefilterte Variante seines Weizenbiers, gehopft mit Cascade. Gegenüber dem Weißbier aus Bayern ist es hopfiger und sauberer, die Banane fehlt meist. Mit der Zitronenscheibe, die dazu serviert wird, verbreitete sich auch der Brauch. Alle drei Stile gelten in den USA als Ales und werden wärmer vergoren als Lager.
Das Porter schließlich ist dunkelbraun und riecht nach Röstmalz. Das Black Butte Porter war eines der ersten drei Biere, die Deschutes bei der Gründung entwickelte. Es ist ein Beispiel dafür, dass in Oregon nicht alles hell und hopfig sein muss: Röstmalz, Schokolade und Kaffee stehen hier gleichberechtigt neben Zitrus und Harz, und der Alkohol bleibt meist im mittleren Bereich.
American Pale Aleobergärig
- Stammwürze
- 11,2–14,7 °P
- Alkohol
- 4,5–6,2 % vol
- Bittere
- 30–50 IBU
- Farbe
- 10–20 EBC
Golden bis kupfern, Zitrus und Kiefer vom Hopfen, Brotkruste dahinter.