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Rebsorten in der Region Triest, Karst & Friaul

Glera und Begleiter

Rebsorten

Glera ist die Leitrebe, und sie ist hier alt zu Hause. Auf dem Karst gilt sie neben der weißen Vitovska und dem roten Terrano als eine der Sorten, die dort seit Langem wachsen. Weil sie 2009 ihren alten Namen Prosecco abgeben musste, kennen viele Trinker die Traube bis heute nicht unter ihrem eigenen Namen.

Die Spezifikation der Prosecco DOC verlangt mindestens 85 Prozent Glera. Die restlichen 15 Prozent dürfen von anderen Sorten kommen, nach der Spezifikation unter anderem Verdiso, Bianchetta Trevigiana, Perera und Glera lunga, dazu Chardonnay und die Pinot-Sorten, die dann weiß gekeltert werden. Welchen Anteil ein Betrieb nimmt, entscheidet er selbst.

Warum ausgerechnet diese Sorte? Glera reift spät, wächst kräftig und behält dabei ihre Säure. Aus den Trauben entsteht ein leichter, neutraler Grundwein mit Duft nach Apfel, Birne, Zitrus und Akazienblüte, der wenig Alkohol mitbringt und sich sauber mit Kohlensäure verbinden lässt. Die Mindestanforderung der Herkunft liegt beim Gesamtalkohol der Cuvée deshalb bei 8,5 Prozent vol, einen halben Punkt unter dem sonst üblichen Wert.

Das passt zu einem Schaumwein, der jung getrunken wird. Glera bringt keine Gerbstoffe und keine schwere Würze mit, die man erst durch jahrelange Reife glätten müsste. Ihre Stärke liegt im Fruchtduft und in der Frische, und genau die lassen sich im Tank am besten bewahren.

Im Friaul kommen die Pinot-Sorten und Chardonnay hinzu, die dort ohnehin als Stillwein angebaut werden. Ob ein Betrieb sie in den Prosecco gibt, ist seine Entscheidung. Auf dem Etikett erscheint die Sorte kaum, denn dort steht seit 2010 nur die Herkunft.

Dazu im Lexikon

Prosecco und seine Rebsorte GleraDie Rebsorte Chardonnay im Schaumwein
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Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft