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Verkosten in der Region Niederösterreich

Apfel, Honig, Brioche

Verkosten

Wie schmeckt ein Sekt aus Grünem Veltliner? Das Datenblatt zum Grünen-Veltliner-Sekt von Steininger nennt eine gelbgrüne Farbe, feine Mousse, Blütenhonig und frischen Apfel, dazu Mandarinenschale und Limette. Am Gaumen soll er straff sein, mit gelber Birnenfrucht und guter Säure.

Für die Bandbreite stehen etwa das Brut Rosé Reserve von Bründlmayer aus Langenlois, die Cuvée Tradition Reserve Extra Brut vom Weingut Taubenschuss aus Poysdorf und die Große Reserve Brut Rosé von Graf Hardegg. Sie zeigen Rosé aus drei roten Sorten, Extra Brut aus dem Weinviertel und die Gemeindestufe.

Ein Tulpenglas passt besser als die flache Schale. Die breite Schale lässt Perlen und Aromen rasch verfliegen, die Tulpe führt Apfel und Hefenoten zur Nase und hält die Kohlensäure länger im Glas.

Die Temperatur liegt bei etwa 8 bis 10 Grad. Zu kalt, und der Sekt verschließt sich, zu warm, und die Kohlensäure wirkt grob. Mit ein bis zwei Stunden im Kühlschrank erreicht eine Flasche diesen Bereich in der Regel gut.

Beim Riechen kommt zuerst die Frucht, danach die Hefe. Je länger ein Sekt gelagert hat, desto stärker treten Brioche und Nuss hervor, bei jungen Klassik-Sekten bleibt es bei Apfel und Zitrus. Wirkt ein Sekt auffallend süß, lohnt ein Blick auf die angegebene Süßestufe auf dem Etikett.

Beim Öffnen hältst du die Flasche schräg, die Hand auf Korken und Drahtkörbchen, und drehst die Flasche, nicht den Korken. Weil im Inneren mindestens 3,5 bar Druck herrschen, soll der Korken nie knallen, sondern mit einem leisen Seufzer weichen.

Dazu im Lexikon

Welches Glas zu Sekt passtSekt richtig servieren und öffnen
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