Gustofolio
WissensweltManufakturen
ErfassenSammlungGeschmackGenießenTeilen
Roadmap
WissensweltManufakturenErfassenSammlungGeschmackGenießenTeilenBeta-RoadmapKonto erstellen
AnmeldenKonto erstellen
GetränkelexikonLexikonWissensreiseReisenThemenweltenThemenAlle ArtikelArtikelCocktailrezepteCocktails
  1. Alle Reisen
  2. ›
  3. Brand-Reise
  4. ›
  5. Östliches Europa & Kaukasus
  6. ›
  7. Tschechien & Slowakei
  8. ›
  9. Tschechien & Slowakei
  10. ›
  11. Mähren & Slowakei
  12. ›
  13. Station 7 von 8
Verkosten in der Region Mähren & Slowakei

Pflaume, Mandel, Stein

Verkosten

Was ist Slivovitz, und wie schmeckt er? Gute Slivovice riecht nach reifer Zwetschge, nach Marzipan und Steinschale, dahinter ein Hauch Rauch oder getrocknete Früchte. Im Mund ist sie trocken, nicht süß, mit einem langen, warmen Abgang. Wer Pflaumenmus erwartet, wird überrascht: Der Brand schmeckt nach Frucht, aber nicht nach Marmelade.

Beispiele aus der Region: Rudolf Jelínek aus Vizovice mit seiner klaren Slivovice und den gereiften Abfüllungen, die Bošácka pálenica aus dem slowakischen Bošáca, deren Slivovica sich an der Sorte Bystrica orientiert. Zwischen den Häusern liegt ein Stil, der sich über die Dauer der Lagerung und den Anteil an Stein im Aroma unterscheidet.

Ins Glas gehört ein Nosing-Glas oder eine kleine Tulpe, in der sich die Aromen sammeln. Ein kleines Stamperl ist traditionell, aber mit schmaler Öffnung riecht man mehr. Wer das Glas zu dicht an die Nase hält, nimmt nur Alkohol wahr; besser ist ein Abstand von einer Handbreit, dann kommt die Frucht.

Die Temperatur liegt am besten bei Zimmertemperatur oder wenig darunter. Zu kalt, und die feinen Töne verschwinden; zu warm, und der Alkohol überdeckt alles. Mit ein paar Tropfen Wasser öffnet sich ein Brand mit 50 Prozent oft deutlich.

Auf dem Etikett steht der Alkoholgehalt in Volumenprozent, bei Obstbrand mindestens 37,5. Eine Herkunftsangabe der EU gibt es für diese Brände nicht, deshalb helfen Hersteller und Ort am meisten. Und als Brand ist Slivovice dazu gedacht, in kleiner Menge zu schmecken, nicht zu trinken.

Dazu im Lexikon

Welche Gläser eine Hausbar braucht
ZurückBrandstilWeiterEssen & Brauchtum

Bilder mit KI erstellt · Texte KI-gestützt, redaktionell geprüft