Zubereitung
- Den Grill für indirekte Hitze vorbereiten: Bei Kohle die Glut an den Rand schieben, beim Gasgrill nur die äußeren Brenner anzünden, und den Deckel schließen.
- Vom Hähnchen die Innereien entfernen und das Hähnchen innen und außen gründlich trockentupfen. Mit Öl einreiben, dann innen und außen mit Salz, Pfeffer und Rub würzen.
- Die Dose zur Hälfte leeren, nach Wunsch den Knoblauch hineingeben und sie in einen Ständer stellen. Das Hähnchen mit der Körperöffnung über die Dose stülpen und die Halsöffnung mit der Zwiebelhälfte verschließen.
- Hinweis: Der Verbraucherschutz rät wegen Druckfarbe und Dosenlack bei Hitze von der Bierdose ab; sicherer ist ein Hähnchenbräter mit Flüssigkeitsbehälter, der genauso funktioniert.
- Das Hähnchen aufrecht, wie auf einem Dreibein aus Keulen und Dose, in die Mitte des Rosts stellen und bei hoher indirekter Hitze mit geschlossenem Deckel etwa 75 Minuten garen, bis die Haut goldbraun ist.
- Fertig ist das Hähnchen bei 74 °C Kerntemperatur in der Brust und 82 °C in der Keule, oder wenn der Saft aus der Keule klar läuft. 10 Minuten ruhen lassen und mit Geflügelschere oder großem Messer zerteilen.
Dazu trinken
Helles Bier · passt sehr gut
Märzen oder Helles, gut gekühlt
Malzsüße greift die geröstete, gewürzte Haut auf, Kohlensäure und leichte Bittere nehmen das Hautfett vom Gaumen.
Pils oder Helles: Worin unterscheiden sie sich?Rosé · passt sehr gut
Kräftiger Rosé, z. B. Tavel oder Rosado aus Navarra, gut gekühlt
Rote Frucht und Körper fangen Paprika und Süße des Rubs auf und halten den Röstaromen der Haut stand, die Säure frischt nach dem Fett auf.
Welcher Wein passt zum Essen? Ein einfacher Weg zur AuswahlRotwein · passt gut
Leichter, fruchtiger Rotwein, z. B. Spätburgunder, leicht gekühlt
Weiche Gerbstoffe und Kirschfrucht begleiten helles Geflügelfleisch und Röstaromen.
Weißwein · passt gut
Chardonnay mit etwas Holz
Cremiger Körper und dezente Fassnoten passen zum saftigen Brustfleisch und zur gebräunten Haut.
