Zubereitung
- Den Oktopus kurz kalt abspülen. Reichlich Wasser mit Lorbeerblatt und Rosmarin erhitzen, den Oktopus einlegen und zugedeckt etwa 30 Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen; das Wasser darf nur leise simmern, nicht sprudelnd kochen.
- Der Oktopus ist gar, wenn sich ein Fangarm mit einem Messer leicht einstechen lässt; ein größeres Tier braucht entsprechend länger.
- Währenddessen die Paprika entkernen und würfeln, die Zwiebeln fein schneiden, den Knoblauch pressen und die Zitrone auspressen. Alles mit Olivenöl, Essig, Oregano, Salz und Pfeffer zur Marinade verrühren.
- Den Oktopus aus dem Sud nehmen, abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.
- Die Stücke mit der Marinade vermengen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
- Vor dem Servieren nochmals mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken und mit Petersilie bestreuen.
Dazu trinken
Rosé · passt sehr gut
Trockener Rosé aus Südfrankreich, gut gekühlt
Frische Säure und feine Frucht antworten auf Zitrone und Essig, die leichte Würze passt zu Paprika und Meeresaroma, ohne den zarten Oktopus zu erdrücken.
Welcher Wein passt zum Essen? Ein einfacher Weg zur AuswahlWeißwein · passt sehr gut
Assyrtiko aus Santorini, Albariño oder Vermentino
Salzige Mineralik und straffe Zitrussäure spiegeln die Marinade und tragen den Meeresgeschmack, ohne den zarten Oktopus zu überdecken.
Schaumwein · passt gut
Cava oder Crémant Brut
Feine Perlage und Säure erfrischen zwischen den öligen, sauren Bissen.
Sekt, Champagner und Prosecco: Was ist der Unterschied?Helles Bier · passt gut
Helles Lager oder Pils, eiskalt
Kohlensäure und leichte Bittere schneiden durch das Olivenöl, die Frische passt zur Zitrone.
Pils oder Helles: Worin unterscheiden sie sich?
Warum das passt
Zu Meeresfrüchten denkt man zuerst an Weißwein; ein mineralischer Rosé bringt zusätzlich rote Frucht, die zur Paprika in der Marinade passt.
