Zubereitung
- Das Huhn in vier Teile zerlegen und rundum kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Den Backofen auf 170 °C vorheizen.
- Das Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und die Hühnerteile von allen Seiten goldbraun anbraten, dann herausnehmen und warm halten.
- Zwiebel und Knoblauch im Bratenfett einige Minuten goldgelb anschwitzen. Paprikapulver und Tomatenmark kurz mitrösten, damit das Paprikapulver nicht bitter wird, dann mit der Hühnerbrühe aufgießen.
- Die Hühnerteile zurück in den Bräter geben, zudecken und 30 bis 40 Minuten im Ofen schmoren.
- Das Fleisch herausnehmen, die Haut entfernen, das Fleisch vom Knochen lösen und in Stücke teilen. Die Paprikawürfel in die Sauce geben und bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten weich garen.
- Sauerrahm, Schlagobers und Mehl glatt rühren, in die Sauce einrühren und kurz aufkochen. Die Sauce mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Das Fleisch in die Sauce legen, nur noch erwärmen und mit dem nach Packungsangabe gekochten Reis servieren.
Dazu trinken
Rosé · passt sehr gut
Kräftiger Rosé mit lebhafter Säure, z. B. Zweigelt Rosé, gut gekühlt
Die Säure schneidet die Rahmsauce, die rote Frucht nimmt die süße Paprikawürze auf, ohne sie zu überdecken.
Welcher Wein passt zum Essen? Ein einfacher Weg zur AuswahlWeißwein · passt sehr gut
Grüner Veltliner oder Olaszrizling, trocken
Die pfeffrige Würze des Veltliners greift das Paprikapulver auf, seine Säure hält die Rahmsauce schlank.
Rotwein · passt gut
Kadarka oder junger Zweigelt, leicht gekühlt
Weiche Gerbstoffe und Kirschfrucht begleiten die Paprika, ohne das helle Fleisch zu erdrücken.
Helles Bier · passt gut
Märzen oder Wiener Lager
Malzige Fülle und moderate Bittere passen zur Schmornote und zur Cremigkeit der Sauce.
Pils oder Helles: Worin unterscheiden sie sich?
Warum das passt
Zu Rahmgeflügel wird meist Weißwein gereicht; ein fruchtiger Rosé verbindet die Frische des Weißen mit der roten Frucht der Paprikasauce.
