Zubereitung
- Das Olivenöl in einem großen Topf stark erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch unter Rühren glasig braten, das Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten. Den Anis zugeben und mit der Hälfte des Noilly Prat ablöschen.
- Wenn die Flüssigkeit fast verdampft ist, Fenchel, Möhren, Lauch und Kartoffeln zugeben und etwa 2 Minuten anbraten.
- Fischfond, Gemüsebrühe, den restlichen Noilly Prat und die Tomaten angießen. Lorbeer, Safran, Oregano, Bohnenkraut, Thymian und Chili zufügen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und etwa 25 Minuten köcheln lassen.
- Anis und Lorbeerblatt herausnehmen. Den Fisch in grobe Stücke schneiden und mit den Muscheln und Garnelen in die Suppe legen. Zugedeckt 10 bis 15 Minuten ziehen lassen, dabei nicht mehr kochen, sonst zerfällt der Fisch. Muscheln, die sich nicht geöffnet haben, aussortieren.
- In tiefen Tellern mit Fenchelgrün, Baguette und Aioli servieren.
Dazu trinken
Weißwein · passt sehr gut
Weißwein aus Cassis oder der Provence (Marsanne, Clairette, Rolle)
Kräuterige Würze und Fülle halten Safran, Fenchel und Tomate stand und passen zum Wermut im Sud.
Welcher Wein passt zum Essen? Ein einfacher Weg zur AuswahlRosé · passt sehr gut
Bandol Rosé oder kräftiger Provence-Rosé, trocken
Körper und kräuterige Würze tragen Safran und Tomate, die Säure frischt nach der Aioli auf.
Junmai-Sake · passt gut
Junmai, leicht gekühlt
Das Meeresumami der Suppe trifft auf die Reisnote des Junmai, der den Safran nicht überdeckt.
Junmai, Ginjo, Daiginjo: Was bedeutet das bei Sake?
Warum das passt
Ungewöhnlich ist der Junmai: Reisumami und Fischsud verstärken sich gegenseitig.
