Zubereitung
- Das Schmalz in einem Schmortopf erhitzen und das Fleisch darin kräftig anbraten, es darf ruhig schön braun werden.
- Das Fleisch mit dem Mehl bestäuben. Zwiebeln, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Kümmel, Piment, Paprikapulver und Tomatenmark zugeben und verrühren. Die Masse wird durch das Mehl zunächst pampig, löst sich aber beim Garen.
- Sobald das Mehl hellbraun ist, mit der Brühe auffüllen, bei sehr magerem Fleisch den Joghurt einrühren, und das Gulasch 20 bis 30 Minuten schmoren.
- Das Sauerkraut gut unterrühren und noch etwa 30 Minuten weiterschmoren, bis das Fleisch zart ist.
- Wenn die Sauce zu dünn ist, die geriebene rohe Kartoffel einrühren und kurz aufkochen lassen. Mit Salz abschmecken.
- Auf Tellern mit je einem Teelöffel Sauerrahm servieren. Dazu passen Salzkartoffeln oder Weißbrot. Am nächsten Tag schmeckt es noch besser.
Dazu trinken
Helles Bier · passt sehr gut
Märzen oder Helles, kühl
Weiches Malz fängt Sauerkrautsäure und Rosenpaprika auf, die Kohlensäure löst Schmalz und Sauerrahm.
Pils oder Helles: Worin unterscheiden sie sich?Weißwein · passt sehr gut
Riesling Kabinett feinherb oder Grüner Veltliner
Säure gegen Säure: Der Wein hält mit dem Kraut mit, ein Hauch Restsüße puffert den Paprika, der Kümmel findet im Veltliner-Pfeffer ein Echo.
Welcher Wein passt zum Essen? Ein einfacher Weg zur AuswahlRotwein · passt gut
Blaufränkisch (Kékfrankos), jung und wenig Holz
Kirschfrucht und Pfefferwürze passen zum Paprika; das Tannin ist mild genug für das Kraut.
Dunkles Bier · passt gut
Dunkles Lager oder Schwarzbier
Röstmalz greift die kräftig angebratenen Fleischstücke auf, die Malzsüße rundet das Kraut ab.
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