Zubereitung
- Das Fleisch quer zur Faser in gleichmäßige Würfel schneiden und leicht salzen. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken.
- Die Zwiebeln in 2 EL Butterschmalz bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten goldbraun rösten und herausnehmen.
- Das restliche Fett im Topf erhitzen und das Fleisch portionsweise bei hoher Hitze 8 bis 10 Minuten rundum kräftig anbraten.
- Die Hitze verringern, die Zwiebeln zurück in den Topf geben, Tomatenmark und beide Paprikapulver zugeben und nur kurz mitrösten, damit das Paprikapulver nicht bitter wird.
- Mit dem Rotwein ablöschen und 3 bis 4 Minuten einkochen lassen, dann Knoblauch, Kümmel, Majoran, Lorbeer und die Brühe zugeben. Bei schwacher Hitze zugedeckt etwa 1,5 Stunden sanft schmoren, bis das Fleisch fast zart ist.
- Die Paprikastücke zugeben und weitere 20 bis 30 Minuten köcheln, bis sie weich sind und die Sauce sämig ist.
- Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker, einem Schuss Essig und nach Wunsch etwas Cayennepfeffer abschmecken, Lorbeer entfernen und mit saurer Sahne servieren.
Dazu trinken
Rotwein · passt sehr gut
Blaufränkisch (Kékfrankos) oder Egri Bikavér
Pfeffrige Würze und dunkle Kirschfrucht passen zu Paprika und Kümmel, frische Säure und weiche Gerbstoffe tragen das geschmorte Rind.
Welcher Wein passt zum Essen? Ein einfacher Weg zur AuswahlDunkles Bier · passt sehr gut
Dunkles Lager oder Märzen
Karamellige Malzsüße greift die Zwiebel- und Paprikasüße auf, Kohlensäure schneidet durch das Schmorfett.
Welches Bier passt zum Essen? Mehr als Pils zum GrillenObstbrand · passt sehr gut
Barack Pálinka (Marillenbrand), pur, nach dem Essen
In Ungarn gehört ein Glas Marillenpálinka zum Gulyás: Der klare Obstbrand räumt das Schmorfett vom Gaumen, die Marillenfrucht setzt einen hellen Gegenpol zur Paprikawürze.
Was ist Calvados? Apfelbrand mit HerkunftHelles Bier · passt gut
Helles Lager, nicht zu bitter
Die malzige Rundung trägt die süße Zwiebelsauce, ohne dass Hopfenbittere die Sauce übertönt.
Pils oder Helles: Worin unterscheiden sie sich?
