
Glas und Aroma
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Was schmeckt man im Oltrepò Pavese Metodo Classico? Meist rote Frucht wie Erdbeere, Kirsche oder Johannisbeere, dazu Zitrusschale und mit Hefelager Brioche, Mandel und eine feine Würze. Der Pinot nero gibt dem Wein mehr Körper als ein reiner Chardonnay-Schaumwein, die Säure hält ihn lebendig.
Beispiele für Häuser, die Pinot nero zu Metodo classico verarbeiten, sind Monsupello, Giorgi und Conte Vistarino. Für den Rosé stehen Cruasé von Bruno Verdi oder Ca' Tessitori. Der Eindruck unterscheidet sich je nach Hefezeit und Dosage, deshalb lohnt es sich, einen Wein ohne Jahrgang und einen Millesimato nebeneinander zu probieren.
Zum Glas: Besser als die flache Schale eignet sich eine Tulpe oder ein schlankes Weißweinglas. Die Form hält die Aromen zusammen, und die Perlen steigen länger in einem feinen Faden auf. Gerade bei einem Pinot nero mit Hefelager lohnt sich das, weil er Aroma hat, das sich entfalten soll.
Die Temperatur liegt am besten bei 8 bis 10 Grad; ein Metodo classico mit langer Hefezeit darf etwas wärmer sein als ein einfacher Schaumwein. Zu kalt serviert, versteckt er sein Aroma, zu warm wirkt er schwer, und der Alkohol tritt hervor.
Beim Öffnen löst du zuerst Folie und Drahtkörbchen und legst dabei den Daumen auf den Korken. Dann hältst du die Flasche schräg, drehst sie, nicht den Korken, und ziehst langsam heraus. Das Geräusch soll ein leises Seufzen sein, kein Knall.
Beim Einschenken zuerst wenig eingießen, damit der Schaum sich setzt, dann nachgießen.