Zubereitung
- Das Paniermehl mit der Milch anfeuchten. Hack, Pinienkerne, Knoblauch, Ei, Petersilie, Salz und Pfeffer dazugeben und alles gründlich verkneten. Daraus walnussgroße Bällchen formen (etwa 40 Stück) und leicht in Mehl wälzen.
- Das Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Bällchen portionsweise rundum anbraten, bis sie fest genug sind und nicht mehr auseinanderfallen. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Zwiebeln und Knoblauch im verbliebenen Bratfett glasig dünsten. Lorbeer und Thymian dazugeben, 2 Minuten mitdünsten und den Zucker darüberstreuen.
- Mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Dann die Tomaten, Brühepulver, Chili, Salz und Pfeffer zugeben, aufkochen und etwa 20 Minuten leise köcheln lassen.
- Die Bällchen in die Sauce legen und darin etwa 10 Minuten gar ziehen lassen. Den Lorbeer entfernen und die Albóndigas heiß mit Weißbrot und nach Wunsch Aioli servieren.
Dazu trinken
Rotwein · passt sehr gut
Junger Tempranillo (Rioja Joven/Crianza) oder Garnacha
Kirschfrucht und weiche Tannine passen zur Tomatensäure, die Röstaromen der angebratenen Bällchen finden im Rotwein Anschluss.
Welcher Wein passt zum Essen? Ein einfacher Weg zur AuswahlRosé · passt gut
Trockener Rosado aus Garnacha, kalt
Frische Säure hält gegen Tomate und Hackfleischfett, die rote Frucht ergänzt Thymian und Knoblauch.
Helles Bier · passt gut
Spanisches Lager, gut gekühlt
Kohlensäure erfrischt gegen das Fett der Bällchen, die schlanke Malznote lässt die Tomatensauce im Vordergrund.
Pils oder Helles: Worin unterscheiden sie sich?Tequila Blanco · passt gut
Blanco als Highball mit Soda und Limette
Die pfeffrige, grüne Note greift Thymian und Petersilie auf; Soda und Eis waschen das Bratfett weg.
Tequila Blanco, Reposado und Añejo: Was die Reifung verändert
