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Lexikon/Rezepte

Japanisch · Hauptgang · 50 Min

Nikujaga (japanischer Rindfleisch-Kartoffel-Eintopf)

Zarte Rinderscheiben, weiche Kartoffeln und Karotten in einer süßsalzigen Sojabrühe mit Mirin, die über Nacht am besten wird.

Stand: 11. Oktober 2026

Nikujaga (japanischer Rindfleisch-Kartoffel-Eintopf)

Zutaten

Portionen
  • 1 StückZwiebel (ca. 250 g), in 1,5-cm-Spalten
  • 1 StückKarotte (ca. 125 g), in 2,5-cm-Stücke geschnitten
  • 550 gfestkochende Kartoffeln (geviertelt; die Ecken leicht abrunden, damit sie beim Köcheln nicht zerfallen)
  • 8 StückZuckerschoten (Fäden abziehen; alternativ grüne Bohnen oder Erbsen)
  • 200 gShirataki-Nudeln (optional, aus dem Asialaden)
  • 250 gRindfleisch, hauchdünn geschnitten (Ribeye oder Hochrippe vom Metzger oder Asialaden)
  • 1 ELneutrales Öl
  • 480 mlDashi (fertig oder aus Instantpulver angerührt)
  • 1 ELZucker
  • 2 ELSake
  • 4 ELSojasauce
  • 4 ELMirin
  • 1 PriseSalz (fürs Blanchierwasser)
Zeit
30 Min aktiv · 50 Min gesamt · + 30 Min Ruhezeit
Schwierigkeit
mittel

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Zubereitung

  1. Die Kartoffeln vierteln, die scharfen Kanten abrunden und in kaltes Wasser legen, damit Stärke austritt. Zwiebel und Karotte schneiden, von den Zuckerschoten die Fäden abziehen.
  2. In einem Topf Wasser mit einer Prise Salz aufkochen, die Zuckerschoten 1 Minute blanchieren und herausnehmen. Im selben Wasser die abgetropften, halbierten Shirataki-Nudeln 1 Minute kochen und gut abtropfen lassen.
  3. Die Rinderscheiben halbieren oder dritteln, sodass die Stücke etwa 7 bis 8 cm breit sind.
  4. Das Öl in einem großen Topf oder Bräter bei mittlerer Hitze erhitzen, die Zwiebelspalten darin andünsten und das Fleisch zugeben, bis es nicht mehr rosa ist.
  5. Kartoffeln, Karotten und Shirataki unterheben, den Dashi angießen (die Zutaten sollen fast bedeckt sein, sonst etwas Wasser ergänzen) und mit Deckel aufkochen. Den Schaum mit einer feinen Schaumkelle abschöpfen.
  6. Zucker, Sake, Sojasauce und Mirin zugeben und verrühren. Einen kleineren Deckel oder zugeschnittenes Backpapier direkt auf die Zutaten legen und alles bei niedriger Hitze 12 bis 14 Minuten köcheln, bis ein Holzspieß leicht in die Kartoffel gleitet. Dabei nicht rühren.
  7. Den Herd ausschalten, die Auflage entfernen und den Eintopf 30 Minuten bis 1 Stunde ohne Deckel ziehen lassen, damit sich die Würze im Gemüse verteilt.
  8. Zum Servieren die Zuckerschoten zugeben, zugedeckt wieder erhitzen, einige Minuten leise köcheln und mit etwas Brühe in Schalen anrichten.

Dazu trinken

  • Junmai-Sake · passt sehr gut

    Junmai, lauwarm (ca. 40 °C) oder zimmerwarm

    Reisige Fülle und das eigene Umami des Sake verbinden sich mit Dashi und Soja, die Wärme macht die süßsalzige Brühe runder.

    Junmai, Ginjo, Daiginjo: Was bedeutet das bei Sake? ↗
  • Ginjo-Sake · passt gut

    Ginjo, leicht gekühlt

    Fruchtige, feine Aromen setzen einen frischen Kontrast zur süßsalzigen Brühe und zum weichen Fleisch.

  • Milder Whisky · passt gut

    Milder japanischer Blended Whisky als Highball mit viel Soda und Eis

    Das Soda hält den Gaumen frisch, die leichte Malzsüße geht mit Mirin und Zucker der Brühe zusammen.

    Whisky zum Essen: Käse, Schokolade und herzhafte Gerichte ↗
  • Helles Bier · passt gut

    Japanisches Lager, kalt

    Schlanke Bittere und Kohlensäure setzen einen frischen Gegenpol zur süßsalzigen Sojabrühe.

    Pils oder Helles: Worin unterscheiden sie sich? ↗

Zu denselben Getränken

Das passt auch dazu.

  • Bulgogi (koreanisches Rindfleisch)

    Hauchdünnes Rindfleisch in einer süß-salzigen Marinade mit Sojasauce, Sesam und Birne, heiß angebraten und mit Reis serviert.

    Zum Rezept ↗
  • Gyudon (Rindfleisch-Reisschüssel)

    Dünn geschnittenes Rindfleisch mit Zwiebeln in süß-salziger Sojasauce, auf dampfendem Reis serviert.

    Zum Rezept ↗
  • Japchae (Glasnudeln mit Gemüse und Rind)

    Glasnudeln aus Süßkartoffelstärke mit Rind, buntem Gemüse und Omelettstreifen, süß-salzig und nach Sesam duftend.

    Zum Rezept ↗
  • Ahorn-Soja-Lachs

    Im Ofen gebackene Lachsfilets mit einer süß-salzigen Glasur aus Ahornsirup, Sojasauce, Orange und Ingwer.

    Zum Rezept ↗

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