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Lexikon/Rezepte

Japanisch · Vorspeise · 25 Min

Tamagoyaki (japanisches Rollomelett)

Zart gestocktes, leicht süßes Rollomelett mit Dashi, Soja und Mirin, in Schichten gerollt und in Scheiben geschnitten.

Stand: 11. Oktober 2026

Tamagoyaki (japanisches Rollomelett)

Zutaten

Portionen
  • 6 StückEier
  • 90 mlWasser (oder 90 ml fertige Dashi; dann das Pulver weglassen)
  • ¼ TLDashipulver (Stärke je nach Marke, nach Packungsangabe anpassen)
  • 4 TLZucker
  • 2 TLSojasauce
  • 2 TLMirin (ohne Mirin etwas mehr Zucker)
  • ¼ TLSalz
  • 2 ELneutrales Öl (zum Einfetten der Pfanne)
Zeit
25 Min aktiv · 25 Min gesamt · + 5 Min Ruhezeit
Schwierigkeit
mittel

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Zubereitung

  1. Wasser, Dashipulver, Zucker, Sojasauce, Mirin und Salz verrühren, bis alles gelöst ist.
  2. Die Eier in einer Schüssel mit Stäbchen oder Gabel im Zickzack verquirlen, ohne sie schaumig zu schlagen. Die Würzmischung einrühren und die Masse in ein Gefäß mit Ausguss umfüllen.
  3. Eine Tamagoyaki-Pfanne oder kleine Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und dünn mit Öl einreiben, am besten mit einem geölten Küchenpapier. Ein Tropfen Eimasse sollte beim Hineingeben zischen.
  4. Ein Drittel der Eimasse in die Pfanne gießen und so schwenken, dass der Boden bedeckt ist; Luftbläschen anstechen. Sobald das Ei unten gestockt, oben aber noch feucht ist, von einer Seite zur Mitte hin locker aufrollen und die Rolle an den Pfannenrand schieben.
  5. Die frei gewordene Pfanne und die Fläche unter der Rolle erneut einölen, die nächste dünne Schicht Eimasse eingießen, auch unter die Rolle laufen lassen und wieder aufrollen, diesmal zur Gegenseite. So weitermachen, bis die Masse aufgebraucht ist.
  6. Das Omelett heiß aus der Pfanne nehmen, nach Wunsch in einer Bambusmatte straff formen und 5 Minuten ruhen lassen. Warm oder abgekühlt in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einer runden Pfanne die Ränder vor jedem Aufrollen einschlagen oder das fertige Omelett begradigen.

Dazu trinken

  • Ginjo-Sake · passt sehr gut

    Ginjo, gekühlt (8 bis 10 °C)

    Das weiche, leicht süße Ei mit Dashi lässt Raum für die feine Frucht des Ginjo; Sake und Mirin teilen den Reis als Brücke.

    Junmai, Ginjo, Daiginjo: Was bedeutet das bei Sake? ↗
  • Junmai-Sake · passt sehr gut

    Junmai, leicht angewärmt (ca. 40 °C)

    Dashimaki-Tamago ist ein Standard-Häppchen der Sake-Kneipe: Angewärmt betont der Junmai seine Reisnote, die sich mit Dashi-Umami und der Mirin-Süße des Eis verbindet.

  • Schaumwein · passt gut

    Crémant oder Sekt, brut

    Perlage und Säure erfrischen nach dem weichen, leicht süßen Ei.

    Sekt, Champagner und Prosecco: Was ist der Unterschied? ↗
  • Helles Bier · passt gut

    Japanisches Lager, kühl

    Schlanker Körper und Kohlensäure begleiten das zarte Omelett, ohne es zu überdecken.

    Pils oder Helles: Worin unterscheiden sie sich? ↗

Zu denselben Getränken

Das passt auch dazu.

  • Japanisch-koreanischer Gurkensalat

    Knackige Gurke in einem Dressing aus Sojasauce, Reisessig, Knoblauch und Chiliflocken, mit geröstetem Sesam bestreut.

    Zum Rezept ↗
  • Miso-Suppe mit Tofu

    Klare Dashi-Brühe mit Miso, zartem Tofu und Wakame, warm, salzig-würzig und voller Umami.

    Zum Rezept ↗
  • Pilzrisotto

    Cremiger Risotto mit Champignons und getrockneten Steinpilzen, mit Butter und Parmesan vollendet.

    Zum Rezept ↗
  • Winterliche Maronensuppe

    Samtige Cremesuppe aus gekochten Maronen, Sahne und Zwiebeln mit einem Hauch Zimt.

    Zum Rezept ↗

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