Zubereitung
- Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Erdnüsse auf einem Blech 5 Minuten goldbraun rösten, abkühlen lassen und grob hacken. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze zurückstellen.
- In einem Schmortopf mit Deckel 2 EL Kokosmilch (am besten von der festen Creme) erhitzen, die Currypaste 1 Minute darin anbraten, das Rindfleisch zugeben und rundum anbraten, bis es gut mit Paste überzogen ist.
- Restliche Kokosmilch, Wasser, Kartoffeln, Zwiebel, Limettenblätter, Zimtstange, Sternanis, Tamarinde, Zucker, Fischsauce und den größten Teil der Erdnüsse zugeben und aufkochen.
- Zugedeckt 2 Stunden im Ofen schmoren, bis das Fleisch zart ist.
- Das Curry mit Fischsauce (salzig), Tamarinde (sauer) und Zucker (süß) abschmecken; es soll vor allem süß und sauer sein. Ist es zu dick, etwas Wasser zugeben. Den Reis nach Packungsangabe kochen.
- Das Curry über dem Reis anrichten, mit den restlichen Erdnüssen und der Chili bestreuen.
Dazu trinken
Weißwein · passt sehr gut
Gewürztraminer oder Riesling Spätlese, feinherb, kühl
Restsüße und Würzduft treffen Zimt, Sternanis und Kokos, die Säure hält die Tamarinde frisch und schneidet das Kokosfett.
Welcher Wein passt zum Essen? Ein einfacher Weg zur AuswahlRotwein · passt sehr gut
Fruchtiger Grenache oder Zinfandel mit wenig Tannin, leicht gekühlt
Reife dunkle Frucht und weiche Gerbstoffe passen zum geschmorten Rind und zur süßen Gewürznote; viel Tannin würde neben der Chili hart wirken.
Helles Bier · passt gut
Thailändisches Lager, eiskalt
Kohlensäure und schlanker Körper erfrischen nach Kokosmilch und Erdnuss und lassen den Gewürzen Raum.
Pils oder Helles: Worin unterscheiden sie sich?Gereifter Rum · passt gut
Gereifter Rum auf Eis
Karamell und Vanille aus dem Fass greifen Palmzucker und Zimt auf; das Eis bremst den Alkohol, der die Chili sonst betont.
Rum pur trinken: So lernst du eine Abfüllung kennenLikörwein · passt gut
Amontillado, trocken, leicht gekühlt
Nussige Töne des Sherrys antworten auf Erdnuss und Kokos, die feine Säure auf die Tamarinde.
Portwein: Ruby, Tawny und Vintage verständlich erklärt
