Zubereitung
- Die Fischfilets mit dem Salz bestreuen und 30 Minuten stehen lassen; das Salz zieht Wasser und Fischgeruch heraus.
- Misopaste, Mirin, Sake und Zucker zu einer glatten Marinade verrühren und die Hälfte davon in eine flache, verschließbare Form streichen.
- Den Fisch mit 2 Esslöffeln Sake abspülen (nicht unter fließendem Wasser) und mit Küchenpapier trocken tupfen.
- Die Filets in die Form legen, rundum dick mit Marinade bestreichen, abdecken und im Kühlschrank ziehen lassen: mit normaler weißer Miso mindestens über Nacht, mit Saikyo-Miso traditionell 2 bis 3 Tage.
- Den Ofen auf 200 °C (Umluft ca. 185 °C) vorheizen. Die Marinade mit den Fingern vollständig vom Fisch abwischen, sonst verbrennt sie.
- Die Filets mit der Haut nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwa 20 Minuten backen, bis die Oberfläche Blasen wirft und leicht gebräunt ist; Wenden ist nicht nötig. Alternativ 8 bis 10 Minuten unter dem sehr heißen Grill garen.
- Verbrannte Misoreste vorsichtig abnehmen und den Fisch sofort mit Reis und Radieschen servieren.
Dazu trinken
Ginjo-Sake · passt sehr gut
Junmai Ginjo, gut gekühlt
Sake und Mirin aus der Marinade kehren im Glas wieder; feine Frucht und Säure halten den sehr fetten Fisch leicht.
Junmai, Ginjo, Daiginjo: Was bedeutet das bei Sake?Weißwein · passt sehr gut
Riesling Spätlese, feinherb
Die Restsüße nimmt die süße Misoglasur auf, die Säure schneidet das Fett des Kohlenfischs.
Welcher Wein passt zum Essen? Ein einfacher Weg zur AuswahlLikörwein · passt gut
Amontillado, leicht gekühlt
Nussige Noten und eigene Umamitiefe passen zur karamellisierten Misokruste, die Trockenheit gleicht Fett und Süße aus.
Portwein: Ruby, Tawny und Vintage verständlich erklärtRotwein · passt gut
Leichter Pinot Noir, kühl
Rote Frucht und kaum Tannin stehen neben der Röstkruste, ohne mit dem Fischfett metallisch zu werden.
